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Wirbelsäulentherapie nach Dorn


Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn ist ein alternativmedizinische manuellen Therapieverfahren („alternativ“zur Schulmedizin) und bedient sich sanfter Griffe zum Einrichten von Wirbeln und Gelenken. Die Dorn-Methode bezieht auch Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) mit ein.

Bewegungsmangel und Fehlbelastungen führen zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens und sind Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. In der Dorn-Therapie werden verschobene Wirbel ertastet und mit gezieltem Druck des Therapeuten zusammen mit der Eigenbewegung des Patienten wieder in die richtige Position gebracht. Die Technik ist überaus wirksam, denn sie nimmt mit der Wirbelkorrektur über reflexzonenartige Effekte auch Einfluss auf die inneren Organe, die Meridiane und die Psyche.
Nach dem Eingangsgespräch werden zunächst die Beinlängen überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Im Anschluss daran wir oft die Breuß-Massage verabreicht als Vorbereitung für die  weitere Behandlung. Im Anschluss daran wird die Stellung des Beckens und des Kreuzbeins überprüft und gerichtet sowie die Wirbel aufsteigend von der Lendenwirbelsäule bis zu den Halswirbeln überprüft und gegebenenfalls durch sanften Druck korrigiert. Die Korrektur erfolgt immer in der Bewegung (im Unterschied zur Chiropraktik), dass heisst der Patient führt eine Pendelbewegung mit dem Bein oder Arm aus, während der Behandler den Schiefstand korrigiert.
Der Patient bekommt Übungen, die leicht zu Hause durchgeführt werden können, vom Heilpraktiker gezeigt.

Anwendungsgebiete für die Dornmethode können beispielsweise sein:
- Ischias
- Beschwerden im Lendenwirbelsäulenbereich
- Beschwerden im Brustwirbelsäulenbereich, wie z.B. taube Fingerspitzen, eingeschlafene Hände
- Migräne
- Tinnitus
- Skoliosen (= seitliche Verbiegung der Wirbelsäule)
- Blockierungen einzelner Wirbel
- Beinlängenunterschiede

Dieter Dorn (1938-2011) war ein  Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber, also weder Arzt noch Heilpraktiker. Die Anregung für seine Methode fand er bei einem Bauern, der ihn einst mit einem Daumendruck an die Wirbelsäule von seinem Hexenschuss befreite. Dieses regte Dorn zur Entwicklung eines eigenständigen Systems von Grifftechniken an.

1985 kam es zum Kontakt mit dem Orthopäden Dr. Thomas Hansen, der ihn über die schulmedizinischen und anatomischen Zusammenhänge seiner Rückentherapie unterwies. Bald darauf fanden die ersten Seminare für Betroffene und Therapeuten statt.

Zitat: „Manchmal wäre es günstig, man würde, ehe man einen Herzschrittmacher reinmacht, erst einmal den zweiten Brustwirbel reinmachen.“  (Dieter Dorn)