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Spenglersan-Kolloidtest



Der Spenglersan-Kolloidtest ist ein alternativmedizinisches Verfahren (= alternativ zur Schulmedizin), mit dem Störfelder im menschlichen Körper aufgesucht werden können. Störfelder können „stumm“ sein, also keine Symptome machen, aber vielfältige Erkrankungen im gesamten Körper verursachen. Durch diese spezielle Testung können diese Störfelder dann erkannt werden und es können geeignete Maßnahmen (z. Bsp. Neuraltherapie ) zur „Ausschaltung“ der Störfelder eingeleitet werden. Der Spenglersan-Kolloidtest ist daher vor allem geeignet, die sogenannten „unbekannten Krankheitsursachen“ zu entschlüsseln. Aus diesem Grunde sollte er u.a. bei jeder chronischen Erkrankung eingesetzt werden.

Im Blut jedes Menschen sind als Folge von früheren Erkrankungen Antikörper (= entstehen als Reaktion auf Krankheiten) gegen die Erreger dieser durchgemachten Krankheiten vorhanden. Beim Spenglersan-Kolloidtest wird je ein Tropfen Blut des Patienten mit jeweils einem Tropfen der sogenannten Spenglersane, einem Gemisch von Bakterienantigenen (= Antigene bilden die Antikörper), verrührt. Wenn nun im Blut des Patienten Antikörper gegen die zu testenden Bakterien vorhanden sind, so kommt es zu einer deutlich sichtbaren Reaktion zwischen Patientenblut und dem Spenglersan, das Antigene gegen diese Bakterien enthält. Aus dieser Reaktion wird abgeleitet, dass der Patient an diesen Bakterien erkrankt ist oder bereits einmal erkrankt war.
Da Spenglersane aus Antigenen gegen Bakterien bestehen, können sie auch zur Behandlung bakteriell verursachter und bakteriell mitverursachter Krankheiten eingesetzt werden. Dies etwa im Falle, dass eine Erkrankung nicht vollständig ausgeheilt ist, z. B. durch unzureichende, fehlerhafte oder komplett fehlende Behandlung.
Die von Spengler eingeführten Spenglersan Kolloide sind Arzneimittel, die in der Alternativmedizin  sowohl therapeutisch wie auch diagnostisch eingesetzt werden. Sie werden aus bestimmten Bestandteilen verschiedener Bakterienstämme hergestellt, die homöopathisch dosiert wurden. Der Anwendung liegt die Vorstellung zugrunde, dass das Immunsystem gestärkt und die Selbstheilungskräfte gefördert werden.
Heute werden die Präparate als Fertigarzneimittel von pharmazeutischen Unternehmen hergestellt. Die Verabreichung erfolgt über die Haut mittels Einreiben oder durch Präparate zum Einsprühen in die Nase oder den Rachen.
Bei diesen Spenglersanen gibt es unterschiedliche Lösungen, die je Lösung unterschiedliche homöopathische Zellbestandteile von Bakterien enthalten. Diese sind für den Körper nicht gefährlich.


Einsatzbereiche der Spenglersan-Therapie:
-    Infektanfälligkeit, wie z.B. immer wiederkehrende grippale Infekte      
-    Chronische und degenerative Erkrankungen      
-    Chronische und entzündliche Erkrankungen      
-    Erkrankungen des Verdauungstraktes     
-    Frauenleiden      
-    Infekt-Prophylaxe      
-    Herz- / Kreislauferkrankungen      
-    Hauterkrankungen     
-    Rheumatische Erkrankungen



Carl Spengler (1860-1937) war ein Schweizer Chirurg und Bakteriologe. Er gilt als der Erfinder der Immuntherapie mit Spenglersan-Kolloiden, die eine Anwendung von Prinzipien der Homöopathie ist.
Dr. Spengler studierte Medizin in Tübingen, Basel, Heidelberg, Kiel und Zürich. Nach dem medizinischen Staatsexamen 1886 und der Promotion war er bis 1889 Assistenzarzt an der chirurgischen Universitätsklinik in Zürich, danach Kurarzt in Davos.