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Radiästhesie


Radiästhesie (lat. radius = „Strahl“, griech. aisthanomai = „empfinden“) ist die Lehre von Strahlenwirkungen auf Organismen.

Die Untersuchung der Strahlen und deren Auswirkungen geschieht mittels Strahlenfühligkeit bzw. Strahlenempfindlichkeit, die feinfühlige Menschen besitzen können, z. B. Wünschelrutengänger und Pendler. Das gesamte Spektrum von Strahlen, nicht nur der von Mineralien, sondern auch der von Pflanzen, Tieren und Menschen ausgehenden Strahlung wird dabei gemessen. Der Pendler benötigt aber ein spezielles Talent für seine Tätigkeit.


Die Radiästhesie umfasst zwei Teilgebiete:
1. Die physikalische Radiästhesie untersucht materielle Objekte wie Minerale, Metalle, Pflanzen oder die Körper von Lebewesen. Einer der Mitbegründer ist der Physiker Reinhard Schneider, der die Lecher-Rute entwickelte, welches das Hauptinstrument der physikalischen Radiästhesie ist.

2.    Die mentale Radiästhesie untersucht alle feinstofflichen Phänomene wie z. B. Energiekörper oder „Fernwirkungen“.

Die Radiästhesie befasst sich mit
- physikalischen Objekten (z. B. Minerale, Metalle, Pflanzen)
- Wasseradern und Wasserquellen
- elektromagnetischen Feldern 
- feinstofflichen Phänomenen (Aura, etc )
- Gitterstrukturen der Erde (Globalnetzgitter, Hartmann-Gitter, Curry-Netz, Benker-Kubensystem, Wittmannsche Polpunkte)
- radiästhetisch relevanten Lagerstätten
- geologische Verwerfungszonen mit erhöhter Strahlung

Mitte des 19. Jahrhunderts setzte der Wiener Neurologe und Universitätsprofessor Moritz Benedikt Wünschelruten zum Auffinden der von „krankheitsauslösenden Orte“ ein.
1929 führte der deutsche Naturforscher Gustav Freiherr von Pohl das Konzept der Erdstrahlen ein, wobei er von unterirdischen Wasseradern ausging, die für Menschen, Tiere und Pflanzen schädliche Strahlung aussenden würden, die die Erdoberfläche durchdringe und von besonders begabten Menschen (Radiästheten) aufgespürt werden könne.
Zwischen 1930 und 1945 erreichte die „Strahlungssucherei“ ihre Hochblüte, und der Abbé Alexis Timothée Bouly prägte in seinem um 1931 die Bezeichnung „Radiästhesie“. Daneben wurde auch der Begriff „Geopathie“ für die angeblich gesundheitsschädliche Wirkung bestimmter Orte eingeführt. In den 1950er Jahren erweiterte sich das „Strahlenspektrum“ noch um die so genannten Globalnetzgitter (GNG). Man findet inzwischen auch die Bezeichnung Globalgitternetze mit der Abkürzung GGN. Zwischen 1945 und 1951 beschrieb Siegfried Wittmann erstmals ein quadratisches Gitter, welches in NO-SW- und NW-SO-Richtung mit einem Linienabstand von rund 3,6 Metern verlaufen soll. Die bekannt gewordene Veröffentlichung stammte 1952 von Manfred Curry, der den Namen Wittmann nicht erwähnte. Daher wird dieses Gitter als „Currygitter“ bezeichnet. Anton Benker postulierte 1953 ein kubisch räumliches Gittersystem, das die ganze Erdoberfläche und den darüber liegenden Raum in würfelförmige Felder im Abstand von zehn Metern aufgliedern soll. Dieses Gittersystem wird als Benker-Kubensystem bezeichnet und in der Radiästhesie als übergeordnetes System zum Hartmann-Gitter gesehen.
Seit der Publikation der Gitter existiert innerhalb der Radiästhesie bis heute eine kontroverse Diskussion, ob die Gitterlinien bzw. Gitterkreuzungen für Lebewesen schädlich sind oder nicht. Käthe Bachler lieferte dazu einen neuen Ansatz. Sie vertritt die Auffassung, dass es genüge, den so genannten guten Platz bzw. guten Ort (z. B. für Schlafplätze) zu bestimmen. Unter dem guten Platz ist ein räumlich eng begrenzter Bereich zu verstehen, der „strahlungsfrei“ ist und so Erholung und Wohlbefinden garantieren soll.