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Kirlian-Photographie



Bei der  Kirlian-Photographie (oder auch „Hochspannungsfotografie“ und „Koronafotografie“ genannt) handelt es sich um ein photographisches Verfahren, bei dem die energetischen Abstrahlungen lebender Objekte dargestellt werden.

Das ukrainische Ehepaar Semyon und Valentiner Kirlian entwickelte 1939 eine Methode der Elektrographie. Mit ihr können Bilder erstellt werden, die wie farbige Energiestrahlungen organischer Objekte aussehen. Der Mechanismus der ultraschwachen Zellstrahlung ist noch nicht eindeutig geklärt, es wird jedoch vermutet, mit der Kirlian-Photographie die Aura von lebenden Organismen darzustellen.

Die Kirlian-Photographie ist eine Methode der Darstellung der Aura eines Menschen mittels fotografischer Aufnahmen, die in der Alternativmedizin zur Diagnostik genutzt wird.
Das Bild wird durch eine Platte aus Metall, die unter Hochspannung gesetzt wird, erzeugt. Zwischen dem Objekt und der Platte befindet sich ein lichtempfindlicher Film. Die Belichtungszeit beträgt meist etwa fünf Sekunden. Durch die Kirlian-Photographi wird die Leitfähigkeit eines Objektes in seinen einzelnen Bereichen sichtbar gemacht. Man erkennt um das Objekt herum eine sogenannte Korona, also einen Kranz, der elektrische Phänomene sichtbar macht. Es entstehen Aufnahmen, die auf verschiedene Weise gedeutet werden können. Zunächst erkennt man den Zustand verschiedener Körperfunktionen. So sollen sogar Infektionen und verschiedene Formen von Krebs erkannt werden können. Vereinfacht kann man sagen, dass der körperliche Zustand um so besser ist, je größer die umgebende Korona ist.

Oftmals wendet man die Kirlian-Photographie an den Stellen an, bei denen die Meridiane aus der traditionellen chinesischen Medizin, also die Energieleitbahnen bei der Akupunktur, analysiert werden können, häufig an den Finger- und Fußzehenkuppen.  Manche gehen auch davon aus, dass die Erscheinungen bei der Kirlian-Photographie die Aura des Menschen und somit seine seelischen Vorgänge widerspiegeln. Es bestehen noch weitere Ansätze zur Erklärung der Kirlian-Photographie. Viele Vorgänge des Körpers spielen für das Resultat bei der Kirlian-Photographie eine Rolle. Veränderungen im Hautwiderstand, in der Durchblutung, in der hormonellen und nervlichen Stimulation, und sogar Alkohol, Rauchen und Medikamente verändern die Aufnahmen. Häufig wird die Kirlian-Photographie eingesetzt, um verschiedene Krankheiten und ihre Ursachen ausfindig zu machen und Therapieerfolge zu kontrollieren. Auch für eine längerfristige Beobachtung von Geschehnissen im Körper kann sie genutzt werden.
Menschen mit Herzschrittmachers sollen auf die Kirlian-Photographie verzichten.


1937 entdeckte der sowjetische Elektrotechnik-Ingenieur Semjon Davidowitsch Kirlian diese Art der Fotografie durch Zufall. Er ließ das Verfahren 1949 mehrmals patentieren. Später forschte er weiter mit seiner Ehefrau Valentina Kirlian und dem Arzt Ruben Stepanow an der Kirlianfotografie.