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Fastenführung


Die Fastenführung (oder auch „Heilfasten“ genannt) ist eine besondere Form der Diät. Neben einer Gewichtsabnahme ist es auch dazu geeignet, den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Für eine bestimmte Zeitdauer wird die Nahrungsaufnahme fast komplett eingestellt. Die Aufsicht eines Heilpraktikers ist empfehlenswert, da auf bestimmte Risiken hingewiesen werden können (z. B. Kreislaufbeschwerden).

Beim Heilfasten sollte aber nicht die Gewichtsabnahme im Vordergrund stehen, sondern die körperliche Entgiftung und Entschlackung. Die günstigste Jahreszeit für das Fasten ist das Frühjahr. Da es sehr viele unterschiedliche Fastenkuren gibt, ist es sehr sinnvoll, vorher einen im Heilfasten erfahrenen Heilpraktiker aufzusuchen. Dieser kann dann einen individuellen Heilfasten-Plan erstellen und sie vorab körperlich untersuchen.  
Vor der Fastenkur sollte eine komplette Darmentschlackung stattfinden, dazu eignet sich unter anderem die Colon-Hydro-Therapie. Jede Fastenkur beginnt mit einem Einstimmungstag, gefolgt von den eigentlichen Fastentagen und endet mit den Aufbautagen.  Das Heilfasten sollte über 2 bis 4 Wochen gehen. Kurzfristiges Fasten wird bei fieberhaften Infekten empfohlen.

Das Heilfasten sollte als Beginn zu einer gesunden Lebensweise und Ernährung genutzt werden (Ernährungstherapie). Durch Heilfasten wird eine Regulierung und Gesunderhaltung der Darmfunktionen erreicht. Zwischen Verdauung und der Allgemeingesundheit besteht ein enger Zusammenhang. Das Fasten kann Störungen in der Befindlichkeit reduzieren, das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigern.  
Es stellt einen guten Start und Unterstützung zur Behandlung von Stoffwechselstörungen, chronischen Leiden, Autoimmunerkrankungen und Herz-/Kreislauferkrankungen dar.

Fasten kann beispielsweise helfen bei:
- Bluthochdruck
- erhöhtem Cholesterin
- Diabetes
- Darmverstopfung, Blähungen, Durchfall
- Krampfadern
- Magen- /Darmerkrankungen
- Leber- und Gallenblasenentzündungen
- Immunschwäche
- Migräne
- Allergien
- Hauterkrankungen
- Asthma
- Rheuma, Gicht
- Beschwerden im Kniegelenk, Fuß, Bandscheibe
- Erschöpfung
- Übergewicht vorbeugend und lindern

Schwangere, Kinder, psychisch Kranke und Patienten mit Essstörungen sollen kein Heilfasten/ keine Fastenführung machen.
Das Heilfasten sollte nicht nur eine körperliche Entgiftung darstellen, sondern mit einer „geistigen Reinigung“ einhergehen. Deshalb sollte man sich seelisch darauf einstellen und in dieser Zeit bestimmte „Kuranwendungen“ durchführen, z. B. mit Entspannungsübungen, bewussten Ruhepausen, Spaziergängen in der Natur, Meditationen, etc.

Das Fasten ist in jeder Religion bekannt. Seit der Antike wird es zu heilenden Zwecken eingesetzt.
Selbst Hippokrates (460 - 370 v. Chr.) sagte schon: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente!“