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Darmsymbioselenkung



Bei der Darmsymbioselenkung handelt es sich um eine alternativmedizinische Therapieform (alternativ zur Schulmedizin). Umgangssprachlich wird sie auch „Darmsanierung“ genannt.
Es geht darum, den Bewuchs der Darmschleimhaut mit Mikroorganismen (Darmflora) durch ausgesuchte Bakterien positiv zu beeinflussen.

Ist die Darmflora im Gleichgewicht bietet sie einen großen Schutz vor Infektionen und anderen Krankheiten. Ist sie gestört, können Krankheiten auftreten.
Meist entsteht eine Störung durch den Gebrauch von Medikamenten, z.B. häufige Antibiotika-Therapie schwächen die Darmflora nachhaltig. Die geschädigte Darmflora bietet dann einer Vielzahl von „Schmarotzern“ einen guten Nährboden. So können sich z.B. krankmachende Pilze wie Hefe- oder Schimmelpilze sehr leicht ansiedeln. Diese belasten dann ihrerseits den Körper und das Abwehrsystem stark.
Ist die Störung der Darmflora einmal erfolgt, schreitet sie voran. Auf diese Weise können auch Krankheiten entstehen, die man zunächst gar nicht mit dem Darm in Zusammenhang bringt: Chronische Infektanfälligkeit, Allergien, Asthma, Entzündungen, Hauterkrankungen, Schuppenflechte, Akne, Rheuma, chronische Müdigkeit, Konzentrations- oder Schlafstörungen und viele andere.
Aber auch Störungen des Darms selbst können die Folge sein, so z.B. das chronische Reizdarmsyndrom mit Durchfall oder Verstopfung, starken Blähungen, Bauchschmerzen bis hin zu kolikartigen Beschwerden. Nur in ganz seltenen Fällen regeneriert sie sich die Darmflora von allein.
Die Darmsymbioselenkung ist eine Möglichkeit zur Darmsanierung. Beginnend mit Fasten- und Darmreinigungsmaßnahmen werden anschließend Bakterien-Medikamente eingenommen, die die Darmflora mit wichtigen Milchsäurebakterien bereichern. Zusätzlich kann der Heilpraktiker auch Spritzen verabreichen, die den Selbstreinigungsmechanismus des Körpers anregen. Auf Zucker, Süßigkeiten, Alkohol und meist auch auf Kaffee sollte während der Therapie verzichtet werden.
Eine Symbioselenkung erfolgt über mindestens 6 bis 8 Wochen; bei chronischen Erkrankungen kann sie über vier bis sechs Monate oder länger verlaufen.

Im Darm leben unzählige Bakterien, die wir für die Verdauung der Speisen benötigen. Durch unsere Nahrungsmittel verschiebt sich die Zusammensetzung der Bakterienkulturen und eine Dysbiose (Gegenteil von Symbiose) entsteht. Wenn der Körper dies nicht genügend ausgleichen kann, können sich zunächst Symtome wie Verdauungsbeschwerden, vermehrte Blähungen, Verstopfung, Unwohlsein, Infektanfälligkeit usw. und dann auch Krankheiten, wie z. Bsp. Allergien, entwickeln. Mit der Darmsymbioselenkung werden geeignete Medikamenten dem Darm zugeführt. Dies kann zur Ansiedlung von normalen und gesunden Darmbakterien führen und eine gesunde Darmflora kann entstehen.
Sehr hilfreich, in manchen Fällen sogar unumgänglich, ist dabei die Colon-Hydro-Therapie.